Dienstag, 16. Oktober 2007

Schulbeginn

In Harbin angekommen, hatten wir zuerst noch eine Woche Ferien, bevor die Schule dann am 3. September anfing.

Diese Bilder sind vom ersten Schultag. Meine Schule heisst Harbin No. 73 High School, hat 2300 Schueler, eine Abteilung mit Schuelern aus der westlichen Provinz XinJiang, sowie eine International section mit Koreanische Schuelern und uns Austauschschueler.
An meiner Schule sind wir 5 Austauschschueler: Eli aus Oesterreich, Jan aus Deutschland, Mirco aus Italien, Seth aus Amerika und ich.
Jeden Morgen haben wir in unserem eigenen kleinen, suessen Klassenzimmer mit unserer Lehrerin Chinesischunterricht und am Nachmittag sind wir in der Klasse unserer Gastgeschwister.

Montag, 15. Oktober 2007

Zugreise nach Harbin

Am Sonntagabend reisten wir mit unseren Lehrerinnen nach Harbin. Im Gesamten sind wir 14 afs Schueler in Harbin, verteilt an drei verschiedene Schulen.
Mit dem Car fuhren wir zum Bahnhof in Beijing, wo wir dann mit unserem Gepaeck aber noch 3 Stunden warten mussten (inmitten riesiger Menschenmenge). Die Zugfahrt dauerte etwa 10 Stunden. Um 11 Uhr wurde das Licht geloescht und alle gingen schlafen.
Als wir in Harbin einfuhren wurde ich wahnsinnig nervoes, meine Gastfamilie zu treffen. Meine Gastmutter und Schwester kamen mich abholen und kaum war ich aus dem Zug gestiegen haben sie mich total herzlich begruesst.


Am Bahnhof in Beijing mit den zwei danach vollbeladenen Wagen, die uns und unser Gepaeck zu unserem Zugabteil brachten.

Deby auf der Grossen Mauer

Hier ein paar Fotos vom Ausflug zur grossen Mauer

So habe ich mir das immer vorgestellt...hihi!

Ungefaehr...Nur vielleicht ohne Regen und Regenjacke und ausgeschlafener. Ich hatte naemlich nur 3-4 Stunden geschlafen. Am letzten Abend im Camp sind wir noch lange draussen gemuetlich zusammen gehockt und haben Spiele gespielt. Spaeter im Zimmer haben Chiemi und ich uns noch lange unterhalten (sogut das ging), einander Fotos von zuhause gezeigt und Muenzen, Suesses und Passfotos ausgetauscht. Danach musste ich natuerlich noch Tagebuch schrieben!





Cynthia und ich

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Orientation Camp in Beijing

Das erste Wochenende verbrachten alle afs Austauschschueler gemeinsam in Beijing. Vom Flughafen fuhren wir mit etwa 30 Italiener, 6 Franzosen und den 5 Oesterreichern zu einem Unverisitaetsgelaende. Viele andere von den insgesamt 126 Jugendlichen waren bereits dort. Als Erstes erhielten wir ein Umhaengebaendli mit unserem Land und Name, darunter die Stadt und Schule in China, ein T-shirt und unseren Zimmerschluessel. Die Zimmer teilten sich jeweils 2 Leute, die in die gleiche Stadt kommen. Ich war mit Chiemi, einer Japanerin, im selben Zimmer. Fuers Essen hatten wir Coupons fuer die Mensa gegenueber. Dort gab es viel Auswahl und es war alles sehr lecker, ausser den Schweineoehrchen...die waren echt gruuusig!!!






Das Programm war ziemlich locker. Am Freitag richteten sich alle erst mal ein. Wir schlossen uns dann nachmittags einer Gruppe an und besuchten den Summer Palace. Am Samstag hatten wir verschiedene Informationsveranstaltungen ueber die afs (meine Austauschorganisation) rules, safety tips etc. Ist schon wichtig, aber da wir in Beijing waren (!) und das alles schon mehrere Male gehoert und gelesen hatten, empfand ich es als langweilig und einschlaefernd. Dazwischen hatten wir aber auch viel Zeit uns kennenzulernen und auszutauschen. Natuerlich ging es immer darum herauszufinden, wer in die gleiche Stadt und Schule kommt. Dafuer waren unsere Umhaengeschildchen super praktisch. Am Sonntagmorgen besuchten wir die Grosse Mauer! Dafuer mussten wir mit 2 Cars etwa eine Stunde fahren. Davor war es immer sehr heiss gewesen, aber auf der Grossen Mauer haben wir uns alle den Po abgefroren und dazu hat es noch geregnet. Als wir zurueckkamen ging alles sehr schnell, die Lehrer waren angereist und warteten schon auf uns. Wir teilten uns auf und reisten weiter in unsere Staedte.

6 Schweizerinnen fliegen nach Beijing

Am Flughafen traf ich auch die 5 anderen Schweizer Austauschschuelerinnen. Wir kannten uns alle schon von einem Vorbereitungswochenende im Mai. Damals hatte aber erst ich eine Gastfamilie und so wussten wir noch nicht alle von einander, in welche Stadt wir kommen.Wir sind naemlich ganz verteilt. Waehrend ich in den kalten Nordosten gehe, verbringt zum Beispiel Petra ihr Jahr ganz im Sueden, nahe von Macao. Dies tauschten wir alles beim Warten aus, zeigten es einander auf einer Chinakarte, bevor wir dann gemeinsam ins Flugzeug stiegen und um 17.25 Uhr nach Wien abflogen. In Wien trafen wir auf die oesterreichischen Austauschschueler. Ein Maedchen von ihnen geht auch noch Harbin und sogar auf die gleiche Schule. Schon im Warteraum fuer den Flug nach Beijing staunte ich das erste Mal, ich hatte zuvor noch nie so viele Chinesen aufeinmal gesehen. Natuerlich war das noch nichts.

Wir 6 Schweizerinnen im Flugzeug nach Wien: Sabrina, Cynthia und ich. Hinter uns Samira, Petra und Andrea.


Der Flug ging wahnsinnig schnell vorbei. Nach dem Nachtessen und ein wenig Schlaf gab es auch schon das vorlaeufig letzte Zmorge mit Brot, Butter und Konfi. Das war schon ein ziemlich denkwuerdiger Moment. Um 11 Uhr vormittags (5 Uhr morgens in der Schweiz), also nach knapp 12 Stunden Reisezeit landeten wir in Beijing. Das Erste, was uns aus dem Flugzeug auffiel war die verschmutzte Luft und das somit komisch grelle Licht. (Das Zweite, das wir aus dem Flugzeug erkannten, war eine riesen UBS Werbung)...

Tag der Abreise

Am Donnerstag, dem 23. August war es soweit. Sogar ohne grossen Stress sind wir am Mittag in den Zug nach Zuerich eingestiegen. Die Zugfahrt mit Mama, Papa und vielen Freunden habe ich sehr genossen und ging natuerlich viel zu schnell vorbei. Am Flughafen haben dann auch noch Eberlis gewartet. Und so ging die Zeit wahnsinnig schnell vorbei und ich musste mich schon bald von allen verabschieden. Das war schon sehr traurig, aber irgendwie freute ich mich auch riesig auf das was mich erwartete!

Hallo zusammen!

Herzlich Willkommen auf meinem Blog ueber mein Austauschjahr in China!

Seit bereits mehr als einem Monat bin in Harbin, das im Nordosten Chinas liegt. Hier werde ich fuer 10 Monate bei einer Gastfamilie wohnen und eine chinesische High School besuchen.

Langsam wird es Zeit euch ein bisschen zu berichten, was ich hier alles erlebe. Aber ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll...