4) grosse Klassen
Sonntag, 30. Dezember 2007
Unterschiede an der Schule
4) grosse Klassen
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Wushu
Samstag, 1. Dezember 2007
wo genau

Die Stadt heisst Harbin 哈尔滨 und ist der Hauptort der noerdlichsten und somit an Russland grenzenden Provinz Heilongjiang 黑龙江. Harbin liegt etwa auf gleicher Hoehe wie die Schweiz.
Ueber die Anzahl Einwohner habe ich schon Verschiedenes gehoert. Mit Umgebung sollen es bis zu 9 Millionen sein, zaehlt man nur das Zentrum etwa 3 Mio.
Der Winter hier in Harbin ist besonders lang und kalt. Die Teifsttemperaturen leigen bei -30 Grad. Im Sommer wird es aber auch richtig heiss mit 30 Grad.
Als AuslaenderIn ist man hier typischerweise Russin, weil es hier schon seit langer Zeit recht viele Russen gibt. Den Einfluss kann man gut sehen, viele Gebaeude sehen ziemlich westlich aus und die beruehmteste Fussgaengerstrasse im Zentrum wurde von den Russen erbaut.
Ich werde von fremden Leuten oft gefragt ob ich Russin bin, oder gar in Russisch angesprochen.
Dienstag, 20. November 2007
Stundenplan
***Bild folgt***
Wir Austauschschueler haben von Montag bis Freitag von 7.30 bis 16.30 Uhr Schule.
7.30 bis 9.00 jeden Morgen Chinesischunterricht
9.00 bis 11.00 entweder
Musik - total cool, auch wenn wir alle nicht musikalisch sind, wir lernen chinesische Lieder oder auch mal Taenze
Geschichte - wurde leider kein Lehrer gefunden, duerfen uns in dieser Zeit Filme auf dem Laptop der Lehrerin anschauen
Kalligrafie - in der Schweiz noch voll fasziniert, finde ich es hier langweilig, zumindest den Unterricht
Wushu - Chinesisches Kungfu, nur schade dass uns danach keine Duschen zur Verfuegung stehen
Library - eigentlich eine Stunde, wo wir machen koennen was wir wollen, in die Turnhalle oder lernen
11.00 bis 11.40 jeden Tag Computerclass - weil nicht alle zuhause Internet haben
11.40 koennen wir fruehzeitig in die Cafeteria gehen fuers Mittagessen. Das erspart uns ein langes Anstehen. Mit dem Schoollunch haben wir wirklich auch das grosse Los gezogen. Es gibt 3 Stockwerde mit Reis und vielen Dishes, verschiedene Sorten Noodles oder Suppen mit so leckerem Fladenbrot. Alles superlecker und wir mussen nichts dafuer zahlen. Zum Vergleich die Schueler der anderen Schule, wo sie nicht auswaehlen koennen und das Cafeteriaessen ungeniessbar sei, und deshalb jeden Tag in kleine Restaurants gehen.
13.00 Uhr faengt faengt dann der Unterricht in der Klasse meiner Gastschwester an. Dort verstehe ich immer noch fast nichts. Ich kann dem Unterricht nicht folgen, so sehr ich mich anstrenge und lerne deshalb fuer mich oder mache Hausaufgaben, so gut das geht in der Klasse.
16.30 kann ich aus dem Unterricht und gehe nach Hause oder haenge noch ein bisschen mit den Austauschschuelern rum. Meine Gastschwester hat erst um 18 Uhr aus.
Das ist der Schulalltag von mir. Meine chinesischen Mitschueler haben es einiges strenger: Sie haben von Montag bis Samstag Schule. Im 2. Highschooljahr bis 18 Uhr, im 3.und letzten Highschooljahr jeden Tag sogar bis 21 Uhr. Am Sonntag ist frei, aber viele besuchen da noch zusaetzliche Klassen.
Fuer die Chinesischen Schueler ist Schule das Wichtigste. Alles bezieht sich auf den Test nach 3 Highschooljahren. Das Ergebnis bestimmt welche Universitaet einem aufnimmt.
Freizeit haben sie fast keine. Und deshalb kann ich leider mit meinen chinesischen Klassenkameraden nicht viel unternehmen. Ich verbringe immer noch viel Zeit mit den Austauschschuelern, was voll Spass macht, aber da reden wir natuerlich immer Englisch.
Neben der Schule: Um 6.30 stehe ich auf und gehe ins Badezimmer. Meine Gastmutter ist schon auf und macht bzw. kocht Morgenessen. Um etwa 7 Uhr gehen wir los und entweder meine Gastmutter oder mein Gastvater bringt uns mit dem Auto zur Schule (etwa 3km). Nach der Schule nehme ich den Bus fuer nach Hause. Um etwa 19 Uhr essen wir Znacht und ich lerne noch ein bisschen oder schaue mit meiner Gastmutter fern, nicht dass ich viel verstehen wuerde, aber weils gemuetlich ist und wir oft ein bisschen reden. Danach schaue ich das ich schoen frueh ins Bett komme, so muede wie ich bin!
Montag, 12. November 2007
Sportsmeeting
Talentshow
Samstag, 10. November 2007
Mein chinesischer Name
姜靖雪
(sprich in etwa tsiang tsing schuee)
Schon in der ersten Woche habe ich mit meiner Gastmutter und Gastschwester einen chinesischen Namen fuer mich ausgesucht.
Das erste Zeichen ist der Familienname meiner Gastfamilie. Das gleiche Zeichen und Aussprache bedeutet auch Ingwer. Jing bedeutet glaub ich Frieden und das letzte Zeichen ist Schnee.
Eigentlich sagt mir fast nur meine Gastfamilie so. Alle Anderen nennen mich ach hier deby. Ich hatte naemlich echt lang Probleme meinen Namen richtig auszusprechen... :o)
Passfotos
Dienstag, 16. Oktober 2007
Schulbeginn
Diese Bilder sind vom ersten Schultag. Meine Schule heisst Harbin No. 73 High School, hat 2300 Schueler, eine Abteilung mit Schuelern aus der westlichen Provinz XinJiang, sowie eine International section mit Koreanische Schuelern und uns Austauschschueler.
Montag, 15. Oktober 2007
Zugreise nach Harbin
Mit dem Car fuhren wir zum Bahnhof in Beijing, wo wir dann mit unserem Gepaeck aber noch 3 Stunden warten mussten (inmitten riesiger Menschenmenge). Die Zugfahrt dauerte etwa 10 Stunden. Um 11 Uhr wurde das Licht geloescht und alle gingen schlafen.
Als wir in Harbin einfuhren wurde ich wahnsinnig nervoes, meine Gastfamilie zu treffen. Meine Gastmutter und Schwester kamen mich abholen und kaum war ich aus dem Zug gestiegen haben sie mich total herzlich begruesst.
Am Bahnhof in Beijing mit den zwei danach vollbeladenen Wagen, die uns und unser Gepaeck zu unserem Zugabteil brachten.
Deby auf der Grossen Mauer
Hier ein paar Fotos vom Ausflug zur grossen Mauer
So habe ich mir das immer vorgestellt...hihi!
Ungefaehr...Nur vielleicht ohne Regen und Regenjacke und ausgeschlafener. Ich hatte naemlich nur 3-4 Stunden geschlafen. Am letzten Abend im Camp sind wir noch lange draussen gemuetlich zusammen gehockt und haben Spiele gespielt. Spaeter im Zimmer haben Chiemi und ich uns noch lange unterhalten (sogut das ging), einander Fotos von zuhause gezeigt und Muenzen, Suesses und Passfotos ausgetauscht. Danach musste ich natuerlich noch Tagebuch schrieben!
Cynthia und ich
Mittwoch, 10. Oktober 2007
Orientation Camp in Beijing
6 Schweizerinnen fliegen nach Beijing
Der Flug ging wahnsinnig schnell vorbei. Nach dem Nachtessen und ein wenig Schlaf gab es auch schon das vorlaeufig letzte Zmorge mit Brot, Butter und Konfi. Das war schon ein ziemlich denkwuerdiger Moment. Um 11 Uhr vormittags (5 Uhr morgens in der Schweiz), also nach knapp 12 Stunden Reisezeit landeten wir in Beijing. Das Erste, was uns aus dem Flugzeug auffiel war die verschmutzte Luft und das somit komisch grelle Licht. (Das Zweite, das wir aus dem Flugzeug erkannten, war eine riesen UBS Werbung)...
Tag der Abreise
Hallo zusammen!
Seit bereits mehr als einem Monat bin in Harbin, das im Nordosten Chinas liegt. Hier werde ich fuer 10 Monate bei einer Gastfamilie wohnen und eine chinesische High School besuchen.
Langsam wird es Zeit euch ein bisschen zu berichten, was ich hier alles erlebe. Aber ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll...
